| |
Buchempfehlung Lyrik
Mascha Kale´ko 100.Geburtstag
 Sie weiß auf alles eine Antwort:
Laufmaschen, Halsweh, Eifersucht und billige Cafe´s - nichts ist ihr fremd.
Sie reimt.
Und ist klug und mit Verstand!
Sie ist Philosophin der kleinen Leute, vergaloppiert sich nie.
Trotz Sentimentalität!
Nie isr sie süßlich, verlogen, nein, eher herb und sehr gescheit.... Ich hätte sie gern gekannt.
Anna Reinsberg in >DieWelt<
Mascha Kaléko zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Joachim Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wird, wollte sie keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie" im besten Sinne. In ihrem unverwechselbaren Ton schuf sie Gedichte, die man für das Leben gebrauchen kann, aus dem Alltag für den Alltag, gegenwartsnah, voller Ironie und gleichzeitig voller Gefühl.
In meinen Träumen läutet es Sturm
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
160 Seiten
ISBN 978-3-423-01294-2
Euro 7,50
Mein Lied geht weiter
Hundert Gedichte
Herausgegeben von Gisela Zoch-Westphal
160 Seiten
ISBN 978-3-423-13563-4
Euro 6,00
Hörbuch
"Interview mit mir selbst"
Mascha Kaleko spricht Mascha Kaleko
Durch Leben und Werk führen Gisela Zoch-Westphal und Gerd Wameling.
ISBN: 978-3-8291-1877-5
Deutsche Grammophon GmbH
Laufzeit ca. 118 Minuten.
Rainer Maria Rilke Die schönsten Gedichte
 Alles ist ausgeruht: Dunkel und Helligkeit, Blume und Buch.
Rainer Maria Rilke
Uwe Heldt (Hrsg.)
Die schönsten Gedichte
Neuerscheinung
Eine Auswahl der schönsten Gedichte Rainer Maria Rilkes mit den beiden großen Zyklen »Duineser Elegien« und »Die Sonette an Orpheus« — Meisterwerke, die bei jedem neuen Lesen dazugewinnen. Rilke ist einer der bedeutendsten und einflußreichsten Lyriker deutscher Sprache, und seine Gedichte gehören zum unverzichtbaren Bestand der deutschen Literatur. Denn sie sind einzigartig in ihrer sprachlichen Kraft und im Glanz ihrer poetischen Bilder. Die Quintessenz seines lyrischen Schaffens in einem Band.
»Dieser große Lyriker hat nichts getan, als daß er das deutsche Gedicht zum erstenmal vollkommen gemacht hat.«
Robert Musil
Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren und ist am 29. Dezember 1926 in Valmont bei Montreux gestorben. Der Prager Beamtensohn wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Im Ersten Weltkrieg wurde er zur österreichischen Armee eingezogen, aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er unstet mit Reisen, Kuraufenthalten in Valmont und auf Schloß Muzot im Schweizer Wallis.
192 Seiten
Kartoniert
EUR(D) 8,- /
Ich bin in Sehnsucht eingehüllt Selma Meerbaum-Eisinger
 Selma Meerbaum-Eisinger
verstorben am: 16. Dezember 1942
Selma Meerbaum-Eisinger wurde 1924 in Czernowitz (Bukowina) geboren. Ab 1939 begann sie, eigene Gedichte zu schreiben und aus dem Französischen, Rumänischen und Jiddischen zu übersetzen. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in das 1940 von Rumänien an die Sowjetunion abgetretene Czernowitz im Juli 1941 wurde die Familie gezwungen, im Ghetto der Stadt zu leben. Auf wundersame Weise gelang es Selma, das handschriftliche Album mit dem Titel »Blütenlese« einer Freundin zuzuspielen, bevor sie 1942 in das Arbeitslager Michailowska in der Ukraine deportiert wurde. Hier starb sie am 16. Dezember 1942 an Typhus.
Vor 25 Jahren gab der Journalist und Exilforscher Jürgen Serke ein Aufsehen erregendes Buch heraus: 57 Gedichte einer damals unbekannten Autorin – Gedichte über eine Liebe, die mehr Traum war als Wirklichkeit, gewidmet einem Freund, der später auf der Flucht nach Palästina ums Leben kam. Das Leben der entfernten Cousine Paul Celans, die schon mit 15 Jahren ihre ersten Gedichte schrieb, schien auf schicksalhafte Weise mit dem der Anne Frank verwandt. Lange waren die Gedichte verschollen, bevor sie 1980 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Seitdem sind sie aus dem deutschen Literaturkanon nicht mehr wegzudenken. Für die Jubiläumsausgabe zeichnet Jürgen Serke die Etappen dieser
literarischen Entdeckung nach.
Hoffmann und Campe € 12,00
Brief aus Rosen, Rosen Ausländer
 Brief aus Rosen
Gedichte 1987
Inhalt
Zehn Jahre lang, von 1978 bis zu ihrem Tod, war Rose Ausländer an ihr Zimmer im Düsseldorfer Nelly-Sachs-Haus gefesselt. Wie Heinrich Heine, nur viel länger, lag sie in der »Matratzengruft«. Im zähen Ringen mit ihrem kranken, sich entziehenden Körper schrieb sie weiter an Gedichten, die ihr den fehlenden Kontakt zur Außenwelt ersetzen mußten. In immer neuen Anläufen ge-staltete sie die Themen Sterben und Wiedergeburt, Schuld und Liebe, Hoffnung und Angst. Erst 1986 versiegte die Sprache, die sie am Leben erhielt. Kurz vorher vollendete sie zwei Zyklen, die in diesem Band vereinigt sind: Die Sammlung >Der Traum hat offene Augen< enthält Gedichte, die zwischen 1965 und 1978 entstanden und - nach eingehender Überarbeitung durch die Autorin im Jahr 1986 - wenige Monate vor ihrem Tod erstmals veröffentlicht wurden. Auch der Zyklus >Ich spiele noch<
ist 1987 erschienen. Er versammelt Gedichte aus den Jahren 1985 und 1986, die letzten also, die Rose Ausländer geschrieben hat.
Obwohl sich in dieser schlichten, beinahe lakonischen Alterslyrik Krankheit und Todesnähe zwangsläufig niedergeschlagen haben -»unvergleichlich bleibt die Art, wie der Dichterin das Wort zum Partner wird« (Walter Hinck, FAZ).
Fischer Taschenbuch € 9,90
Der Tag ist in die Nacht verliebt , Heinirich Heine
Der Tag ist in die Nacht verliebt
»Auf den Flügeln des Gesanges, Herzliebchen trag ich dich fort.«
Zum 150. Todestag Heinrich Heines am 17. Februar 2006 versammelt dieses kleine Buch eine repräsentative Auswahl aus dem lyrischen Werk des Autors. Der vertraute Kanon ist dort ebenso zu finden, wie viele wunderschöne, aber eher unbekannte Gedichte des Dichters. Ein ausführliches Nachwort des Herausgebers begleitet den Geschenkband, der zur Wiederbegegnung und zur Entdeckung einlädt.
dtv € 6,00
Gedichte Wistawa Szymborska
Die drei seltsamsten Wörter
Sag ich das Wort Zukunft,
vergeht seine erste Silbe bereits im Zuvor.
Sag ich das Wort Stille,
vernichte ich sie.
Sag ich das Wort Nichts,
schaffe ich etwas, das in keinem Nichtsein Raum hat.
Wistawa Szymborska
1923 in Kórnik bei Posen geboren, lebt in Krakau.
Für ihr lyrisches Werk, das kaum maehr als 250 Gedichte umfasst, wurde sie mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und mit dem Herder-Preis ausgezeichnet.
1996 bekam sie den Nobelpreis für Literatur.
Brigitte Edition, erlesen von Elke Heidenreich B12 € 10,00
Erich Fried
Lyrik, die der Sprache auf den Grund geht Dichterisches Schaffen und politisches Engagement waren in Erich Frieds Leben untrennbar verbunden. Die Alltagssprache zerfällt bei seiner kritischen Prüfung, Redewendungen zeigen ihre gefährlichen Seiten. Frieds Liebesgedichte dagegen zählen in ihrer Zartheit und Ehrlichkeit zu den schönsten der deutschen Sprache.
dtv € 7,00
Der Garten der Poesie
Für Garten- und Poesie-Freunde oder alle, die sich nach dem verlorenen Garten Eden sehnen: Ein Geschenkband mit etwa 77 Gedichten vom Barock bis zur Gegenwart.
»Einst waren wir alle im glücklichen Garten« heißt es bei Peter Huchel. Der Wunsch, sich ein Paradies auf Erden zu schaffen und das Heimweh nach dem verlorenen Garten Eden sind so alt wie die Menschheit selbst. Etwa 77 Dichter vom Barock bis zur Gegenwart führen durch den Garten der Poesie und erzählen im Spiegel der vier Jahreszeiten eine kleine irdische Schöpfungsgeschichte. Besonders bemerkenswert ist, dass einige Gegenwartsautoren eigens für diese Anthologie Gedichte beisteuern: ein Verdienst des Herausgebers Anton G. Leitner, der durch seinen kleinen Verlag beste Kontakte zur zeitgenössischen poetischen Szene pflegt.
Jetzt bestellen
Leitner, Anton G. / Trinckler, Gabriele (Hrsg.)
Garten der Poesie
Gedichte
144 Seiten
Originalausgabe
ISBN 3-423-20877-5
Euro 6,00
Jetzt bestellen!!!
|
|